Im Verlauf des Projekts wurden die folgenden Ziele erreicht:

  1. Das Projekt hat zur Stärkung von demokratischen Haltungen und eines positiven Bezugs zu gesellschaftlicher Vielfalt und heterogenen Lebensentwürfen beigetragen.
  2. Bei den Teilnehmenden wurde die Ambiguitätstoleranz gestärkt und auch das respektvolle Miteinander unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurde durch die Ansätze von Janusz  Korczak (Respekt, Dialog, Teilhabe, Empathie etc.) und seiner gesamten Pädagogik der Achtung gefördert.
  3. Die Problem- und Konfliktlösungsfähigkeit von jungen Menschen wurde gestärkt.
  4. Es wurden Handlungsstrategien im Umgang mit Herausforderungen vor dem Hintergrund ethnischer Heterogenität und Vielfalt entwickelt und erprobt. Es wurden fünf pädagogische Module für verschiedene Zielgruppen des Projekts (z.B. „Janusz Korczak in der Kiste“) entwickelt und in den Jahren 2018 und 2019 erfolgreich erprobt.
  5. Es wurden mehrere Handlungsstrategien zur Konfliktvermeidung, Deeskalation und Radikalisierungsprävention erarbeitet und erprobt
  6. Es wurden in Berlin 45 Multiplikatoren durch Fortbildungen ausgebildet. Die Teilnehmenden des Projekts wurden nicht nur durch drei Fortbildungsreihen, sondern auch durch Seminare und Workshops in Fragen der Korczak-Pädagogik und in der Konfliktbearbeitung ausgebildet.
  7. Das Projektteam hat es geschafft, eine feste Gruppe von Multiplikatoren*innen und andere Projektteilnehmer*innen dauerhaft an das Projekt zu binden.
  8. Es wurden über 30 Seiten an schriftlichen Leitfäden für die Verwendung in zukünftigen Integrations- und Bildungsprogrammen entwickelt.

Mehr als 45 Teilnehmer der Fortbildungsseminare haben ein Zertifikat der Europäischen Janusz Korczak Akademie erhalten.

 

Fortbildungen in Berlin von 2018 – 2019

Die erste Fortbildungsreihe fand zu folgenden Zeiten statt:

21.- 22.04.2018: Block I „Respekt für sich und den Anderen nach Janusz Korczak“

26.- 27.05.2018: Block II „Dialog üben nach Janusz Korczak“

09-10.06.2018: Block III „Partizipation stärken mit Janusz Korczak“

 

Die zweite Fortbildungsreihe wurde an folgenden Zeiten ausgeführt:

13-14.10.2018: Block I „Das Leben und die pädagogischen Ansätze von Janusz Korczak“

17-18.11.2018: Block II „Konflikten begegnen mit Janusz Korczak“

08-09.12.2018: Block III „Anwendung der Korczak-Pädagogik im Alltag“

 

Die dritte Fortbildungsreihe erstreckte sich über folgende Tage:

16-17.02.2019: Block I „Das Leben und die pädagogischen Ansätze von Janusz Korczak“

09.-10.03.2019: Block II „Konflikten begegnen mit Janusz Korczak“

06-07.04.2019: Block III „Anwendung der Korczak-Pädagogik in alltäglichen Konfliktsituationen“

 

Insgesamt wurden folgende pädagogische Module entwickelt und erprobt:

– Modul für russischsprachige Spätaussiedler (in Kooperation mit J-ArtEck e.V. und mit der Trainerin Maria Filina);
– Modul „Journalist“ für die Auseinandersetzung von russischsprachigen Jugendlichen mit sozialen Konflikten in Berlin  (in Kooperationmit J-ArtEck e.V.);
– Modul „J-DebatEck“ für junge russischsprachige jüdische Zuwanderer zur Förderung von Kompetenzen für die Konfliktprävention und die Konfliktbewältigung mit Hilfe der Art des    Debattierens (in Kooperation mit J-ArtEck e.V.);
– Modul für russischsprachige Jugendliche (in Kooperation mit JunOst e.V., Benjamin Siegel und der Theaterpädagogin Aidana Nurakhimova);
– Modul für Kinder „Janusz-Korczak-Kiste“ (in Kooperation mit Dr. Katrin Diehl und Bithika Chatterjee).f

Sämtliche Ergebnisse des Projekts wurden in folgender Präsentation zusammengefasst:

Präsentation_RDT Projekt